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Gold für Bulgarien

27.01.2012, Osrblie / IBU Info TO
IBU OEM Biathlon in Osrblie, SVK
Die zweite Goldmedaille bei den diesjährigen IBU Offenen Europameisterschaften Biathlon in Osrblie, Slowakei, geht an die Bulgarin Niya Dimitrova. Sie gewann den Sprint der Juniorinnen mit fehlerfreiem Schießen in 21.09.3 Minuten. Zweite wurde die Ukrainerin Iryna Varvynets mit einem Fehler und 15,1 Sekunden Rückstand vor der Schweizerin Elisa Gasparin, die ebenfalls einen Fehler schoss und im Ziel 29,1 Sekunden zurück lag.

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Letzte Runde


Auch bei den Juniorinnen war der Sprintwettkampf spannend, denn Dimitrova, die mit Startnummer 9 den Wettkampf aufgenommen hatte, lag früh in Führung und behielt diese auch. Doch dann übernahm die Russin Olga Podchufavora die Führung durch zwei ebenfalls fehlerfreie Schießeinlagen. Sie lag bis zur Zwischenzeit noch auf Platz eins, doch auf der letzten Runde reichte ihr die Kraft nicht, um mit den starken Läuferinnen mitzuhalten und sie fiel auf den vierten Platz zurück.


Gut schießen und laufen


Dimitrova war überglücklich über ihren Sieg, der ihre bisher beste Platzierung bei einer IBU-Veranstaltung darstellt. Die Bulgarin trainiert bereits seit drei Jahren mit der bulgarischen Frauenmannschaft und startet regelmäßig im E.ON IBU Weltcup Biathlon, wo sie in diesem Winter im Sprint von Hochfilzen den 46. Platz belegte. Heute erklärte sie: „Ich habe heute einfach gut geschossen und bin gut gelaufen. Für den Verfolgungswettkampf am Sonntag habe ich eigentlich keine Taktik außer gut zu laufen und zu schießen. Natürlich möchte ich noch einmal gewinnen, aber der zweite Platz wäre auch ok.“


Der zweite Platz ging an Iryna Varvynets, die heute nur beim Stehendschießen eine Scheibe verfehlte. Sie war bereits bei den IBU Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften sowie den IBU Offenen Europameisterschaften im vergangenen Jahr in den Einzelwettkämpfen ganz nach vorne gelaufen, hatte das Podium aber stets knapp verfehlt.


Auf Wettkämpfe hier gefreut


Dritte wurde die Schweizerin Gasparin, die sich gegen vier weitere Athletinnen, die nur 10 Sekunden auseinander liegen, durchsetzte und auf der Schlussrunde noch die meisten Kraftreserven hatte. Sie erklärte: „Ich habe mich sehr auf die Wettkämpfe hier gefreut. Ich habe diesen Sommer sehr gut trainiert und nachdem ich Probleme beim Schießen hatte, freue ich mich, dass ich heute mit einem Fehler gut durchgekommen bin.“ Elisa Gasparin ist die jüngere Schwester von Selina Gasparin, die regelmäßig für die Schweiz im Weltcup und bei Weltmeisterschaften im Einsatz ist. Die dritte Gasparin-Schwester, Aita, startete vergangene Woche Bei den olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck. Zur Biathlon-Familiensituation erklärte Elisa: „Wir träumen davon, dass es irgendwann eine Schweizer Olympiastaffel mit drei Gasparin-Mädchen gibt.“ Lachend fügt sie hinzu: „Schade, dass Mama und Papa nicht vier Mädchen bekommen haben.“


Vierte wurde Olga Podchufarova aus Russland mit 32.9 Sekunden Rückstand. Dahinter landete Anais Chevalier, die genau wie die Russin fehlerfrei blieb und 34.3 Sekunden Rückstand hatte. Sechste wurde die Russin Olga Galich mit einem Fehler und 35.3 Sekunden Rückstand.


Nach den Sprints der Junioren und Juniorinnen steigen morgen die Senior-Athleten in die Wettkämpfe ein. Um 10 Uhr findet der 10km-Sprint der Männer und um 13 Uhr der 7,5k-Sprint der Frauen. Beide Wettkämpfe werden auch live von den EBU-Partnersendern übertragen.


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