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Zweites Staffelgold für Russland

04.02.2011, Nove Mesto na Morave / IBU Inf. Dept. TO
Ukraine gewinnt Silber, Frankreich gewinnt Bronze
Die Staffel in der Klasse Jugend weiblich wurde vom russischen Trio Elena Badanina, Viktoriya Perminova und Ekaterina Zubova gewonnen. Silber ging an die Ukraine vor der Mannschaft aus Frankreich. Keine der drei Staffelmannschaften musste in die Strafrunde.

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Russland überlegen Staffelweltmeister

Auch den zweiten Wettkampf des Tages gewann Russland mit großem Vorsprung. Im Ziel lag Russland 1:18.8 Minuten vor der Mannschaft aus der Ukraine und 2:57.1 Minuten vor Frankreich. Dabei benötigten die Russinnen fünf Nachladepatronen, die Ukrainerinnen benötigten neun und die Französinnen brauchten acht.


Probleme am Anstieg


Dabei ging es auch hier nicht reibungslos für die Russinnen, denn auf der ersten Runde verlor Elena Badanina am Anstieg einen Stock. Sie erklärte: „Es dauerte ziemlich lange, bis ein Trainer mir einen anderen Stock geben konnte und dadurch kam ich ziemlich spät zum ersten Schießen.“


Badanina erholte sich schnell vom Schreck, plötzlich ohne Stock unterwegs zu sein und übergab mit 30 Sekunden Vorsprung auf Viktoriya Perminova, die den Vorsprung weiter ausbaute.


Kleiner Wackler


Nur einmal wackelte die haushohe Führung der Russinnen zum Schluss. Im liegenden Anschlag brauchte Ekaterina Zubova alle drei Nachladepatronen, um die fünf Scheiben abzuräumen. Während sie die letzte Patrone nachlud, kam die Ukrainerin Iryna Varvynets zum Schießstand. Zubova traf allerdings und sicherte so den Sieg für Russland.


Kein Star


Badanina gewann damit ihre achte Medaille im achten Wettkampf bei einer Jungendweltmeisterschaft. Als zukünftiger Star sieht sie sich dadurch allerdings nicht. „Ich weiß, dass dies hier nur „Kinderwettkämpfe“ waren und es noch ein weiter Weg und viel Arbeit ist, ganz nach oben zu kommen.“


Nicht viel Spannung


Auch hinter der russischen Mannschaft kam wenig Spannung auf. Zwar übergab die bulgarische Athletin Niya Dimitrova noch auf Platz zwei liegend an ihre Mannschaftskameradin Stefani Popova, doch diese musste vier Mal in die Strafrunde und so setzte sich die ukrainische Mannschaft auf Platz zwei fest.


Auch um Platz drei gab es heute keinen großen Kampf, die Französinnen hatten im Ziel über eine Minute Vorsprung vor der Mannschaft aus Estland. Fünfte wurde Weißrussland vor der Mannschaft aus Bulgarien.


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